Ein Kopfkissen gehört einfach nur zum Bett dazu? Von wegen! Es stützt entscheidend Ihre Halswirbelsäule

Ein Kopfkissen ist ein mit weichen Materialien gefüllter Beutel, der als Stützunterlage des Kopfes, hauptsächlich beim Schlafen, verwendet wird.

Der Klassiker unter den Kopfkissen ist noch immer die feder- und daunengefüllte Ausführung in der bevorzugten Größe 80x80 cm.

Gefüllt sind diese „Volkskopfkissen“ mit Federn und Daunen von Gänsen, gelegentlich von Enten, oder Mischungen von beiden.

Gänsefedern sind besser geeignet, weil sie einen gekrümmten Kiel haben, der das Füllvolumen und die Elastizität gegenüber den flachen Entenfedern stark steigert.

Außerdem bedürfen Entenfedern eines besonders intensiven Waschverfahrens, um sie geruchsneutral zu bekommen. Allerdings sind Gänsefedern vergleichsweise teurer als Entenfedern.

Federn alleine sind jedoch relativ hart und pieksig, weshalb sie in der Regel mit Daunen gemischt werden.

Die Federn haben die Aufgabe, dem Kissen möglichst viel Spannkraft zu verleihen, damit es nicht zu weich ist und sich nicht ganz platt zusammendrücken lässt.

Die Daunen bringen die Weichheit in die Mischung, damit der Kopf trotz Federn sanft und komfortabel zu liegen kommt.

Alle, die gezielt auf der Suche nach geeigneten Kissen für Ihren speziellen Anwendungs-Fall sind, werfen bitte einmal einen Blick auf die folgende Tabelle. Hierbei handelt es sich um die geprüften Empfehlungen unseres Experten-Teams für die unterschiedlichen, denkbaren Fälle:

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und Daunenkissen
Premium-Faserkissen Concerto
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Unser Kommentar Neuartiges Füllmaterial. Im Neuzustand noch gewöhnungsbedürftiges Liegegefühl. Einfaches, vielfach erprobtes Kissen. Füllmenge und Dicke des Kissens auf persönliche Bedürfnisse einstellbar. Klassiker mit vertrautem, natürlichen Liegegefühl. Lässt sich gut in die gewünschte Form bringen. Qualitativ hochwertiges Kissen. Weiches Liege- und Stützgefühl. Gute Haltbarkeit.
Liegekomfort 3 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne
Behält die Form / Haltbarkeit 3 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 4 Sterne
Waschbarkeit 4 Sterne 3 Sterne 5 Sterne 5 Sterne
geeignet für Schwitzer 4 Sterne 3 Sterne 5 Sterne 5 Sterne
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Gute Stützkraft oder weicher Liegekomfort – Das ist hier die Frage

Dabei wird versucht, einem Kompromiss zwischen Spannkraft der Federn und Weichheit der Daunen herzustellen.

Gängige Mischungen sind z. B. 15 Gewichtsprozente Daunen und 85 Gewichtsprozente Federn (früher = Halbdaune), oder 30 Gewichtsprozente Daunen mit 70 Gewichtsprozenten Federn (früher = Dreivierteldaunen). Je mehr Federn enthalten sind, desto mehr Rückstell-Elastizität hat das Kissen. Je mehr Daunenanteil enthalten ist, desto weicher wird das Kissen.

Da Federn schwerer sind als Daunen, enthalten handelsübliche Halbdaunenkissen oft z. B. 1000 Gramm Füllgewicht, ein vergleichbares Dreivierteldaunenkissen jedoch z. B. nur 900 Gramm. Die Füllgewichte und ihr Zusammenhang mit dem Füllvolumen hängen jedoch noch von zahlreichen anderen Faktoren ab. Dazu an anderer Stelle mehr.

Also, höhere Daunenanteile machen das Kissen weicher und komfortabler, allerdings sinkt es dann auch etwas mehr zusammen.

Zudem wird es mit zunehmendem Daunenanteil teurer, weil Daunen bei gleichem Füllvolumen mehr kosten als Federn.

Wer sich nicht für einen Kompromiss mit Tendenz zu mehr Komfort, oder aber zu mehr Stützkraft eines Kopfkissens entscheiden kann, für den gibt es aber trotzdem eine Lösung. Und zwar sind das die so genannten Dreikammer-Kopfkissen.


Beides zugleich – Geht das?

Im Querschnitt betrachtet findet man in der Mitte des Kopfkissens eine Kammer, die mit überwiegend oder ausschließlich Federn gefüllt ist. Diese Kammer sorgt für eine gute Stützelastizität.

Damit der Kopf aber trotzdem komfortabel darauf liegen kann, befinden sich auf beiden Seiten dieser Mittelkammer, je eine Außenkammer, die mit einem größeren Anteil weicher Daunen gefüllt sind.


Die Quadratur des Kreises ist gelungen – ein Kopfkissen mit guter Stützelastizität, das trotzdem schön weich ist.

Da dieser Aufbau und auch die Befüllung solcher Kissen wesentlich aufwändiger ist, sind sie natürlich auch um einiges teurer.

Eine häufige Frage von Allergikern ist, ob denn Federn und Daunen nicht für sie ungeeignet seien.

Nun, eine Allergie speziell auf Federn und Daunen kommt extrem selten vor. Meistens leiden die Menschen, die danach fragen, an einer Hausstauballergie.

Ein neues Federkopfkissen ist zunächst einmal genauso staubfrei wie jedes andere Kissen auch. Und anders, als es früher einmal war, kann man heutzutage fast alle angebotenen Federkopfkissen auch in der Waschmaschine waschen.

Sie sollten allerdings hinterher in den Trockner gesteckt werden, weil es an der Luft zu lange dauert (Stockgefahr) und außerdem pralles Sonnenlicht die Federn und Daunen zerstören kann.


Die niedliche Hausstaubmilbe fühlt sich überall wohl

Auch die Hausstaubmilbe hat keine bevorzugten Lieblingsmaterialien, in denen sie sich besonders wohl fühlt. Sie ernährt sich von den Hautschuppen des Menschen. Und um an die heranzukommen, geht sie in jedes Material, egal, ob das Kopfkissen nun aus Federn, anderen Naturmaterialien, oder synthetischen Fasern besteht. Wer sich davor schützen möchte, muss das in dem einen, ebenso wie in dem anderen Fall, gleichermaßen tun.

Das immer noch gängigste Maß für die klassische Art von feder- und daunengefüllten Kopfkissen, ist die Größe 80x80 cm. Dies liegt zum Teil vielleicht auch daran, dass fast alle angebotenen Bettwäsche-Garnituren, mit Kopfkissenbezügen in eben dieser Größe ausgestattet sind. Ansonsten hätte das Kopfkissenmaß 40x80 cm möglicherweise weniger Mühe, sich zum Standard zu entwickeln. Denn dieses Maß bietet durchaus einige überzeugende Vorzüge.

Damit die Halswirbelsäule anatomisch vernünftig abgestützt werden kann, muss der Nackenbereich vom Kissen gestützt werden und der Kopf bedarf lediglich einer weichen Auflage, weniger einer Stütze. Der Schulterbereich sollte eigentlich gar nicht auf einem Kissen zu liegen kommen, sondern direkt mit der Matratze Kontakt haben.

Genau dies ist bei der Kopfkissengröße 80x80 cm aber meistens der Fall! Die Schulterpartie liegt auf einem mehr oder weniger zusammen gequetschten Teil des Kopfkissens. Damit kommt es oft zu unnatürlichen Verrenkungen des Wirbelsäulenverlaufs, gerade in diesem kritischen Bereich.

Beim Maß 40x80 cm, dagegen, kann das Kissen so platziert werden, dass es im Wesentlichen unter dem Nacken und zum Teil unter dem Kopf zu liegen kommt. Der Schulterbereich bleibt ausgespart.


Schmerzhaftes Halswirbelsyndrom – Glücklich, wer es nicht kennt

Wer noch keine schmerzhaften Erfahrungen mit dem gefürchteten Halswirbelsäulensyndrom sammeln musste, darf sich freuen! Derjenige kann weiterhin den ästhetischen Anblick genießen, den die schick drapierten, fülligen 80x80er Kissen auf dem frisch gemachten Bett zweifellos hinterlassen. Damit können die mickrigen 40x80er natürlich nicht mithalten…

Traditionellerweise sind Kopfkissen noch immer überwiegend gefüllt mit einer Mischung aus Federn und Daunen. Inzwischen gibt es aber eine riesige Auswahl verschiedener Kissen, aus zahlreichen Materialien, mit unterschiedlichen Füllungen, Formen und Größen.

Als Füllung findet man schon lange nicht mehr nur Federn und Daunen. Auch synthetische Faserfüllungen, als Vliese oder in Flöckchenform, findet man in Kissen inzwischen häufig vor. Diese werden gerne von Allergikern bevorzugt.

Liebhaber von Naturmaterialien finden aber auch Kissen mit Naturhaar-Füllungen, oft auch Mischungen davon. So kommen u. a. etwa Schurwolle und sogar Kamelhaar zum Einsatz.

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich so genannte Gesundheits- oder Nackenstützkissen , bei denen die Nackenwirbelsäule optimal gelagert werden soll.

Voll im Trend liegen hier beispielsweise Visco Kissen . In Seitenlage wird die Halswirbelsäule idealerweise völlig gerade, ohne Knick, abgestützt. In Rückenlage kann die Halswirbelsäule ihre natürliche S-Form beibehalten.

Eine Reihe spezieller Kissen, z. B. für Wasserbetten, Bauchschläfer, Schnarcher, usw., runden das Angebot der zahlreichen Hersteller ab.


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